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30. Mai 2018

Aktuelle Stunde: „Salzburg erinnert sich – der Umgang mit der NS-Vergangenheit“

Reindl gratuliert Hofrat Marko Feingold zum 105. Geburtstag

Anlässlich der aktuellen Stunde „Salzburg erinnert sich – der Umgang mit der NS-Vergangenheit“ beehrte Herr Hofrat Marko Feingold den Salzburger Gemeinderat. In seiner Rede berichtete er über sein bewegtes Leben.

 

„Das dunkelste Kapitel unsere Geschichte bedarf der Erinnerung und einer umfassenden wissenschaftlichen Aufarbeitung. Die Stadt hat es sich daher zur Aufgabe gemacht ihre Geschichte aufzuarbeiten. 2009 startete Salzburg ein Großprojekt mit dem Titel „Die Stadt Salzburg und der Nationalsozialismus“. Derzeit sind sieben Bände fertiggestellt“, so Andreas Reindl.

 

„Die Bevölkerung erwartet sich von der Politik konstruktive Dialoge in alle Richtungen. Ausgrenzung kann aus unserer Sicht nie eine Lösung sein. Diese Meinung vertritt auch ein bekannter jüdischer Künstler aus Wien, der sich kürzlich öffentlich dafür ausgesprochen hat, dass man prinzipiell miteinander spricht und die Ausladung von Teilen der Bunderegierung zu den Feierlichkeiten der Befreiung des Konzentrationslagers scharf kritisiert hat.

Nicht vergessen, aber versuchen zu verzeihen, ist letztendlich die einzige Möglichkeit, um aufeinander zuzugehen, sowie den Blick aus der dunklen Vergangenheit in die Zukunft zu richten, es versuchen zu verstehen und vor allem daraus zu lernen. Für die NS-Verbrechen kann und darf es kein Verständnis, keine relativierenden Worte und schon gar keine Rechtfertigung geben“, schloss Reindl seine Rede im Gemeinderat.

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