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07. Dezember 2018

FPÖ-Forderung erfüllt: Deutschkenntnisse bei städtischer Wohnungsvergabe

Reindl: Nur wer Deutsch spricht, bekommt künftig eine städtische Wohnung Zu keiner Entscheidung ist es heute hinsichtlich der Novellierung der Woh-nungsvergaberichtlinien im Sozialausschuss gekommen. Die Entscheidung wurde vertagt und an den Stadtsenat weitergeleitet. Mit dem Gemeinderatsbeschluss am 12. Dezember 2018 werden die neuen Wohnungsvergaberichtlinien aber wohl in Kraft treten. Die alte Richtlinie aus 1995 gehört dann endlich der Vergangenheit an.

„Die wichtigste Änderung betrifft die Deutschkenntnisse von Wohnungswerbern. Künftig müssen Grundkenntnisse der deutschen Sprache gegeben sein, um eine städtische Wohnung zu erhalten. Zudem müssen wohnungswerbende Personen fünf Jahre ununterbrochen mit Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg wohnhaft und gemeldet oder fünf Jahre in der Stadt durchgehend beschäftigt sein. Bisher waren es drei Jahre. Damit sind zwei langjährige FPÖ-Forderungen endlich umgesetzt worden. Unsere Beharrlichkeit in dieser so wichtigen Angelegenheit hat sich gelohnt“, zeigt sich Klubobmann Andreas Reindl erfreut.

 

„Wer eine geförderte Wohnung in der Stadt Salzburg haben will, muss ab sofort ausreichend Deutschkenntnisse nachweisen. Wenn man sich die Entwicklungen in den letzten Jahren ansieht war es höchste Zeit, dass nun endlich der Nachweis von Sprachkenntnissen in den Vergaberichtlinien berücksichtigt wird. In der Praxis hat sich gezeigt, dass mangelnde Deutschkenntnisse häufig Grund für Konflikte innerhalb der Nachbarschaft darstellten. Durch die neuen Richtlinien wird dieses Konfliktpotential deutlich entschärft werden“, so Andreas Reindl abschließend.

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